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Entsprechend ihrer Funktion wurden vom Burgherrn unterschiedliche
hohe Baugelder in die Burg investiert und die Burgelemente
entsprechend baulich gestaltet. Heute geschieht dies
übrigens mit modernen Bauwerken ähnlich.
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Die
Burgen entwickelten sich im Abendland bis hin zum Kreuzfahrer-Reich
Jerusalem in den Grundsätzen einheitlich. Im 11. und
12. Jh. war der große rechteckige Wohnturm (Donjon,
Keep), ab etwa 1160/70 die offene Anlage mit den vier o.a.
Burgelementen üblich. In den verschiedenen Landschaften
gab es darüber hinaus Eigenentwicklungen in der Ausführung
der Burgelemente. Der Burgenbau im französischen Kronland
unter Philipp August mit der neuartigen Kastellburg und dem
großen gewölbten Rundturm war spätestens ab
1200 führend für das gesamte Abend- und Morgenland.
Alexander
Antonow, Bauingenieur und Autor wichtiger Werke über
die Burgen und deren Erbauung, hat sich seit 1963 mit am längsten
und intensivsten mit diesem Thema wissenschaftlich auseinandergesetzt
und kennt den gesamten westdeutschen Burgenraum und darüber
hinaus auch wichtige europäischen Burgen. Er hat mit
seiner Schule: Burg als funktionales Bauwerk"
Neues entwickelt.
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